Kiefersfelden – 13000 Verkehrsteilnehmer pro Tag sind zu den Spitzenzeiten auf der Ortsdurchfahrt Kiefersfelden unterwegs. Schuld ist der Mautausweichverkehr, der sich seit Einführung der Kontrollen an der österreichischen Grenze noch verstärkt hat. Michael Mank hat reagiert: Der Kiefersfeldener hat 1800 Unterschriften für die Entlastung der Ortsdurchfahrt gesammelt. Diese Liste hat er nun gemeinsam mit Kiefersfeldens Bürgermeister Hajo Gruber an den CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer übergeben.
Lederer zeigte bei der Übergabe im Kiefersfeldener Rathaus Verständnis: „Dies ist auf Dauer eine untragbare Situation für die Bürger der Grenzgemeinden“, sagte der Landtagsabgeordnete. „Hier müssen unbedingt Lösungen gefunden werden, die baldmöglich Abhilfe schaffen und entlasten.“
Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Daniela Ludwig, konnte krankheitsbedingt nicht an der Übergabe der Unterschriften teilnehmen. Auch sie kann den Unmut der Kiefersfeldener Bürger allerdings nachvollziehen. „Wir werden alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun, um die Lage erträglicher zu machen“, teilte Ludwig mit.
Ein wichtiger Punkt sei unter anderem die Beschleunigung der Grenzkontrollen, um Rückstaus und in der Folge auch den Ausweichverkehr zu verringern beziehungsweise nach Möglichkeit ganz zu vermeiden. Eine denkbare Option wäre die Einrichtung einer zusätzlichen Kontrollspur. „Wir werden das Bayerische Innenministerium und den Bund bitten, diese Spur schnellstmöglich einzurichten“, sagte Ludwig abschließend. re