Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Als Sohn eines Grafikers hatte ich immer schon ein gutes Verhältnis zu Papier und Bleistift. Ich malte Notenköpfe, Fähnchen und Violinschlüssel und freute mich dann, wenn das Töne und Klänge ergab.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjähriger?
Ich wollte Müllmann werden.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Möglichst lange in der „praestabilierten Harmonie“ leben zu dürfen.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Momentan mit Franz Kafka und Franz Grillparzer.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Über nicht blinkende Autofahrer und Radler ohne Licht.
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Köstlich!
Heimat
Der Inn, der Chiemsee und der Blick von der Kampenwand bis zum Wendelstein.
Alt und Jung
Älter wird man von selber; da genieße ich es, wenn in der Familie sich junges „Gemüse“ tummelt.
Eltern
Auf die bin ich ausgesprochen stolz.
Sieg und Niederlage
Ich begnüge mich mit manchen Schlappen und Erfolgen.
Erste Liebe
Immer noch sehr positiv im Gedächtnis präsent.
Gott
Ich vertraue drauf, dass auch er mich mag.
Grabstein
Wenn‘s sein muss, aber ohne ovales Emaille-Porträt.
Coca-Cola
Nicht unbedingt die dringlichste Option.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Ersteres haben wir gottlob vor einem Jahr in Rosenheim gefunden; das Zweite transportiert uns von A nach B, und als drittes genügt mir ein Ruderboot auf dem Hartsee.
Lebensmotto
Ich kann mich da schwer für nur ein Motto entscheiden., Vielleicht: „carpe diem“ – und „…et respice finem“ (Nutze den Tag und bedenke das Ende).
Interview: Rainer W. Janka
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