An Pfingsten: Polizei weist über 20 Migranten an Grenze zurück

von Redaktion

Nigerianer in Italien und Deutschland gemeldet

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat über das verlängerte Pfingstwochenende bei Grenzkontrollen rund 40 Migranten ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgestellt. Unter ihnen befanden sich auch ein Nigerianer, der wegen Sozialleistungsbetrugs angezeigt wurde, und ein Marokkaner, der mit einer gefälschten Aufenthaltserlaubnis unterwegs war.

In einem Fernreisebus aus Italien nahmen die Polizisten den Nigerianer fest. Der 30-Jährige ist trotz gültiger italienischer Aufenthaltsgenehmigung gleichzeitig in Deutschland als Asylbewerber registriert. Damit besteht der Verdacht, dass er in beiden Ländern Sozialleistungen bezieht.

Auch ein 48-jähriger festgenommener Marokkaner saß in einem aus Italien kommenden Reisebus. Er hatte unter anderem gefälschte französische Papiere dabei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hin musste der Mann 600 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hinterlegen, anschließend wurde er von den Beamten nach Österreich zurückgewiesen. Auch 20 weitere Migranten, die an der Kontrollstelle ankamen, wurden von der Polizei nach Österreich zurückgewiesen.re

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