Rosenheim – Die Digitalisierung an Schulen war das zentrale Thema auf der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Rosenheim. Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Vorstand auf Wirtschaftsseite des Arbeitskreises, begrüßte Vertreter aller Schularten und verschiedener Unternehmen in der Region im Sparkassen-Hochhaus zu diesem Treffen. Nach einem Rückblick auf die Aktivitäten des Arbeitskreises 2017 durch Geschäftsführer Walter Bernth, zu denen insbesondere Betriebserkundungen der Lehrer in den Unternehmen in der Region zählten, diskutierten die Mitglieder über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der digitalen Medien im Unterricht. Christian Rolle, Teamleiter der Markt- und Betriebsorganisation der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, zeigte auf, was die Digitalisierung bereits heute im Alltag ermöglicht und welche Visionen in der Zukunft denkbar sind. Einen Bericht aus der Schulpraxis lieferten Realschuldirektor Wolfgang Forstner, Vorstand des Arbeitskreises auf Schulseite, und Lehrer Markus Hittinger von der Johann-Rieder-Realschule in Rosenheim. So seien zwar wichtige Voraussetzungen in Form von Hardware für den digitalen Unterricht an vielen Schulen gegeben, doch es stünden weiterhin viele Fragen offen: etwa zur Einrichtung von WLAN an den Schulen, Wartung von Geräten und Software, Fortbildung der Lehrer und tatsächliche Umsetzung in Lehrkonzepte sowie auch zur Übernahme von Kosten. Eine rege Diskussion schloss sich den Ausführungen an. Dabei wurde immer wieder der dringende Wunsch nach einem landesweiten Konzept für den digitalen Unterricht geäußert. In diesem Bereich seien derzeit noch sehr viele Fragen unbeantwortet.