Verkommt Kampenwand zum „Rummelplatz“?

von Redaktion

Seilbahn in Hohenaschau soll modernisiert werden – Bei Anliegern regt sich Widerstand

Aschau – Die Kampenwandbahn in Hohenaschau ist in die Jahre gekommen. Nun soll die über 60 Jahre alte Seilbahn technisch modernisiert und kapazitätsmäßig ausgebaut werden.

Dies begrüßten in der jüngsten Ratssitzung die Gemeinderatsmitglieder quer durch alle Fraktionen. Bürgermeister Peter Solnar erklärte, dass „das eine gute Sache für Aschau“ sei.

Die vorhandenen Vierergondeln können pro Stunde aktuell 450 Personen befördern. Künftig sollen mit Achtergondeln bis zu 2050 Personen pro Stunde auf den Gipfel befördert werden.

Doch dagegen regt sich nun Widerstand durch Anlieger der Seilbahn. Ihre Argumente: fehlende Parkmöglichkeiten im Tal und überfüllte Wanderwege auf dem Berg. Die „Kampenwand könnte zum Rummelplatz verkommen“, befürchten die Gegner. Denn täglich könnten sich nach dem Ausbau der Seilbahn bis zu 10000 Menschen pro Tag auf der Kampenwand tummeln. Diese Rechnung hält Geschäftsführer Eric Zbil für falsch. Die zuständigen Fachbehörden haben für das Projekt bereits grünes Licht gegeben. ske

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