Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Zusammen mit anderen mache ich ein Heft, in dem steht, wie die Menschen früher lebten, zum Beispiel Ritter, Piraten oder Prinzessinnen. Und was damals Spannendes passiert ist. Das Heft heißt G/Geschichte, jeden Monat kommt ein neues heraus. Man kann es dann in den Geschäften kaufen, so wie die Micky-Maus-Hefte oder die Zeitung.
Ihr Traumberuf als Zehnjähriger?
Ich wollte ein Forscher und Entdecker werden, oder ein Erfinder wie Daniel Düsentrieb.
Ihr persönlicher Traum vom Glück?
Ich habe keinen konkreten Traum, da ich nicht glaube, dass Glück ein Dauerzustand sein kann. Aber es gibt Glücksmomente – etwa beim Wandern in freier Natur, wenn eine Arbeit gut gelungen ist oder die Kinder beim Sport Erfolge feiern. Solche Glücksmomente zu erleben und die Zeit dazwischen mit Zufriedenheit zu füllen, das kommt dem Traum vom Glück nahe.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Mit meiner Lebensgefährtin und einem guten Buch.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Lautstarke Dauertelefonate im Zug.
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Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern
ein?
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Wasser und Brot
Darauf lässt sich aufbauen.
Heimat
Bayern.
Alt und Jung
Erfahren und stürmisch.
Eltern
Wurzeln und Halt im Leben.
Sieg und Niederlage
Die Würze des Lebens.
Erste Liebe
Unerwidert.
Gott
Allzu oft eine Rechtfertigung für Gewalt.
Grabstein
Später.
Coca-Cola
Am liebsten light.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Wer‘s braucht…
Lebensmotto
„Lieber umsonst gefreut als gar nicht“. Ein Zitat von meiner Oma.
Interview: Mathias Weinzierl
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