Bad Aibling/Rosenheim – Beisitzer gewählt, Geschäftsführer vorgestellt: Die Frühjahrsversammlung des Kreisjugendrings (KJR) in den Räumen der Siebenten-Tags-Adventisten in Bad Aibling stand im Zeichen des neuen Personals. Zudem ließ Vorsitzende Erika Spohn das vergangene Jahr Revue passieren und informierte anschließend zu den Terminen für das kommende Jahr.
Das Vorstandsgremium beim Kreisjugendring ist nun vollständig. Unter anderem unter den Augen der Stellvertretenden Landrätin Alexandra Burgmaier, Kreisrätin Christine Mehlo-Plath, Bürgermeister Richard Richter aus Bruckmühl, Bürgermeister Olaf Kalsperger aus Raubling sowie dem Landtagsabgeordneten Otto Lederer wurde Maximilian Raupach von der Evangelischen Jugend, der zuvor von der Versammlung vorgeschlagen worden war, ohne Gegenstimme zum Beisitzer gewählt.
Bereits seit 1. Mai im Amt ist der neue KJR-Geschäftsführer Jörg Giesler, der sich bei der Frühjahrsversammlung den Anwesenden kurz vorstellte. Giesler ist in Vollzeit angestellt und war die vergangenen sechs Jahre als kommunaler Jugendpfleger beim Landkreis beschäftigt. Nicht mehr zum Kreisjugendring gehören soll dagegen laut Vollversammlung der Jugendclub Breitbrunn. Einstimmig beschlossen die Mitglieder die Empfehlung an den Landesvorstand des Bayerischen Jugendringes zur Beendigung der Mitgliedschaft.
Über die Jugendbeteiligung im Landkreis Rosenheim berichtete Karola Kellner (KoJA) im thematischen Teil der Frühjahrsversammlung. Seit 2014 gibt es mit „MyVision“ eine Jugendbeteiligungskonferenz für die 8. bis 10. Jahrgangsstufen aller Schulformen. Ziel dieses Formats ist es, Demokratie-Verständnis zu schaffen und Engagement zu fördern. Im jährlichen Wechsel finden dreitägige Konferenzen für den gesamten Landkreis und vier regionale Tagesveranstaltungen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. re