Zwei Fälle

Haft nach der Festnahme

von Redaktion

Kiefersfelden – Mit der Festnahme durch die Bundespolizei und der anschließenden Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Bernau endete am Donnerstag die Einreise eines 48-jährigen Iraners nach Deutschland. Der Mann war vom Amtsgericht Rosenheim wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 450 Euro verurteilt worden. Mangels finanzieller Möglichkeiten musste er ersatzweise eine 90-tägige Freiheitsstrafe antreten. Der Iraner war im Rahmen einer Personenkontrolle im Nachtzug von Rom nach München festgenommen worden, da er sich mit einem gefälschten Ausweis als Bulgare ausgegeben hatte.

Kurz zuvor ist bei einer Grenzkontrolle auf der Inntal-Autobahn eine 50-jährige Iranerin in Gewahrsam genommen worden. Die Frau war in einem Fernreisebus von Verona aus in Richtung Frankfurt unterwegs. Bei Kiefersfelden beendeten die Bundespolizisten ihre Fahrt, weil die 50-Jährige nicht ausweisen konnte. Erste Ermittlungen ergaben, dass die zuständige Ausländerbehörde im Regierungsbezirk Münster gegen die Frau eine Wiedereinreisesperre verhängt hatte, nachdem sie Mitte Juni nach Italien abgeschoben worden war. Sie wird erneut abgeschoben, vorübergehend sitzt sie in der Justizvollzugsanstalt Eichstätt in Haft.

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