Zwei Tage lang Ausnahmezustand bei Katastrophen-Großübung

von Redaktion

Eine „abgestürzte“ Cessna in einem Waldstück, ein Bus, der mit mehreren Autos „kollidiert“ war, Stichflammen und zahlreiche „Verletzte“, die es zu versorgen galt: Damit hatten es rund 600 Einsatzkräfte am Wochenende im Altlandkreis Bad Aibling unter anderem zu tun. Grund: Dort fand die Katastrophenschutz-Großübung „Tempo 2018“ statt, an der sich 25 verschiedene Organisationen mit insgesamt circa 100 Fahrzeugen beteiligten – darunter Rettungsdienste, Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht. Auch Hubschrauber etwa der Bundeswehr waren im Einsatz. Besonderes Augenmerk wurde auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten sowie auf die Geschwindigkeit gelegt, mit welcher die „Verletzten“ ins eigens eingerichtete Hilfskrankenhaus gebracht wurden. 26 Szenarien hatten sich die 23 Planer einfallen lassen. Die Palette reichte von Arbeitsunfällen bis zu Flugzeugabsturz und Geiselnahme. Organisiert hatte die Übung der Verein für Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Bayern (Siehe auch Sonderseite 18). Foto Stache

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