Was Redakteure schon immer gewusst hatten, wurde jetzt durch die Umfrage des Forsa-Meinungsforschungsinstituts Berlin untermauert: Wie bereits kurz berichtet, gaben 83 Prozent von 1501 Personen, die zum Brenner-Nordzulauf befragt wurden, an, dass sie Presseartikel aus der Zeitung als „sehr wichtig“ und „eher wichtig“ ansehen. 17 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Zeitungsartikel „eher nicht wichtig“ (zwölf Prozent) und „überhaupt nicht wichtig“ (fünf Prozent) sind. Befragt wurden Bürger im erweiterten Planungsraum, der die Achse von Vogtareuth bis Kiefersfelden, Ebbs, Kufstein und Langkampfen sowie den Bereich von Tuntenhausen bis Rosenheim und den Samerberg erfasst. Für wie wenig wichtig die Bürger im Inntal Facebook und Youtube als Infomöglichkeit halten, erstaunt: 64 Prozent halten diese Quellen für „eher nicht wichtig“ und „überhaupt nicht wichtig“. Nur 34 Prozent halten sie für „sehr wichtig“ und „eher wichtig“. Noch deutlicher fallen die Zahlen in Österreich aus. Hier sagen 41 Prozent, dass sie Informationen aus Sozialen Netzwerken für „überhaupt nicht wichtig“ halten. Und umgekehrt finden 48 Prozent der von Forsa befragten Tiroler die Infomöglichkeit durch die Zeitung „sehr wichtig“. Ähnlich hohe Werte bekommen nur noch Informationen aus der Gemeinde oder der Stadt. Weniger wichtig stuften die Befragten die Infos durch die Bahn ein. „Ein Wermutstropfen“, gestand Torsten Gruber, DB-Projektleiter für Bayern.Info.gram