Sieben illegale Einreisen festgestellt

von Redaktion

Bundespolizei wird bei Grenzkontrollen fündig

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat in ihrem Zuständigkeitsbereich am Dienstag in Fernreisebussen und internationalen Reisezügen sieben Migranten festgestellt. Diese Zahl entspricht dem derzeitigen Durchschnitt: Im ersten Halbjahr hat die Bundespolizei zwischen Chiemsee und Zugspitze monatlich knapp 230 Personen beim Versuch, unerlaubt einzureisen, gestoppt.

Unter den vorläufig Festgenommenen befand sich laut Polizei im Euro-City ein Afghane, dessen Asylantrag in Österreich abgelehnt worden war. Die für die Einreise erforderlichen Papiere konnte der 18-Jährige bei der Grenzkontrolle nicht vorzeigen. Er wurde wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete gestern Morgen an, ihn in Haft zu nehmen, um seine Rückführung sicherzustellen.

In einem weiteren Euro-City aus Italien trafen die Bundespolizisten kurz vor Rosenheim auf einen Mann aus Guinea-Bissau, der sich nicht ausweisen konnte. Der 21-Jährige wurde angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen. Dasselbe Schicksal ereilte einen 21-jährigen Gambier und einen 63-jährigen Inder, die in Fernreisebussen von Italien nach Deutschland gefahren waren. Die Zugfahrt einer Iranerin (19) mit afghanischen Papieren endete in Gewahrsam. Sie wurde wegen Ausweismissbrauchs und versuchter unerlaubter Einreise angezeigt.

Im Bereich des Bundespolizeireviers Garmisch-Partenkirchen wies die Bundespolizei einen Albaner (27) und einen Ukrainer (21) nach Österreich zurück. re

Artikel 6 von 11