Lebensraum, Erholungsgebiet, Rohstofflieferant, Arbeitgeber, Luftreiniger, Wasserproduzent – der Wald, das zeigt diese Grafik der Bayerischen Staatsforsten, ist ein wahres Multitalent.
In der Stadt Rosenheim sind, Stand 31. Dezember 2016, 14,4 Prozent der Fläche, also rund 535 Hektar, bewaldet, im Landkreis 49671 Hektar (34,5 Prozent). In der Region weisen gerade Bestände, die höchstens 20 Jahre beziehungsweise mindestens 120 Jahre alt sind, einen hohen Mischwald-Anteil auf. Die Wälder in Stadt und Landkreis Rosenheim filtern demnach jährlich gut 2,5 Millionen Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre und binden im Schnitt rund 530000 Tonnen Kohlendioxid. Gleichzeitig setzen sie – abhängig davon, ob es sich um einen Laub- oder Nadelwald handelt – zwischen 750000 und 1,5 Millionen Tonnen Sauerstoff frei. Heruntergerechnet liefern die Bestände in der Region zudem rund 361000 Festmeter Holz. Mehr als 5000 Arbeitsplätze hängen demnach vom hiesigen Wald ab. Der Wald, ein Tausendsassa.
Caepsele.de /
Bayerische Staatsforsten