Rosenheim/Miesbach – Glückliche Gesichter und einen großen Erfolg für die Teilnehmerinnen aus dem Landkreis Rosenheim gab es bei den 14 Studierenden der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement an der Staatlichen Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Miesbach. Den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Leistungen erhielten als Klassenbeste Monika Lechner aus Lauterbach, Gemeinde Rohrdorf, mit einem Notendurchschnitt von 1,21, gefolgt von Martha Hirzinger aus Söllhuben, Gemeinde Riedering, mit 1,36.
Heinrich Rath, Vorsitzender des Fördervereins der Berufsfachschule, würdigte die Leistungen der Erst- und Zweitbesten zusätzlich mit Geldpreisen. Insgesamt stammen fünf der 14 Absolventinnen aus dem Landkreis Rosenheim, neben den beiden Erstplatzierten auch Verena Herfurtner aus Wasserburg, Eva Schweinsteiger aus Kolbermoor und Anna Eder aus Bad Feilnbach.
„Fachakademie steht für „Familiär – Aktuell – Kompetent“, sagte die stellvertretende Schulleiterin, Cornelia Taube. „Sie dürfen sich ab sofort Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement nennen“. Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz hob hervor, dass die Fachakademie eine tragende Säule in der beruflichen Bildung sei und man hier auf diese Ausbildung mit Tradition viel Wert legt. „Sie dürfen stolz sein, in Miesbach Ihren Abschluss zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement absolviert zu haben“, betonte sie. Beste Glückwünsche überbrachte auch Rath. „Die Fachakademie ist eine tolle Einrichtung“ meinte er. Der Abschluss zur Betriebswirtin sei meistergleich.
Vier der 14 Studierenden haben einen sehr guten Abschluss gemacht, weitere fünf haben eine Eins vor dem Komma. Neun Studierende haben zudem die Chance genutzt und die Fachhochschulreife erlangt. Dass alle Studierende ihr Ausbildungsziel erreicht haben, darüber freuten sich auch ihre Lehrkräfte und Praktikumsgeber. Klassenleiterin Gabriele Krug betonte: „Zehn von 14 Abgängern konnten bereits einen Arbeitsvertrag unterschreiben.“ Einige andere zieht es in die weite Welt. Länder wie Costa Rica und Neuseeland sind die diesjährigen Favoriten für work-and-travel. ni