Im Jahr 1618 wurde das neue städtische Fleischhaus auf der Hofstatt errichtet. Knapp 200 Jahre später, 1816, verlagerte man es wieder vor die Ringmauer. Das Gebäude auf der Hofstatt diente danach als Volksschule. In der nationalsozialistischen Zeit war es Sitz der Kreisleitung der NSDAP und nach dem Krieg wurde es als Volkshochschule genutzt. Trotz des Widerstands des Heimatvereins wurde das Gebäude 1972 abgerissen. Infolge der Fertigstellung der Umgehung Wasserburgs wurde die Nutzung als Marktplatz politisch kontrovers diskutiert. Heute findet man hier einen lebendigen Platz vor, der aber häufig von Durchgangsverkehr und parkenden Autos gestört ist.
Fotos Stadtarchiv Wasserburg