Im Dezember 1902 ging ein lang gehegter Wunsch der Wasserburger in Erfüllung: Die Altstadt bekam einen Eisenbahnanschluss. „Mit großer Spannung und warmer Teilnahme erwartete eine dichtgedrängte Menge… nachmittag am hiesig festlich geschmückten Bahnhof die Einfahrt des ersten Personenzuges unserer Lokalbahn“. Die bauliche Entwicklung im Umfeld des Bahnhofes begann spätestens 1922. Hauptsächlich dienten die Baukörper der Logistik. 1987 wurde der Zugverkehr in die Altstadt wegen Gleisunterspülung eingestellt. Seit 1990 bildet die sogenannte „Rampe“ die zentrale Straßenerschließung in die Altstadt. Das Bahnhofsgebäude wird für soziale Belange genutzt.