von Redaktion

Ein herzhaftes Busserl oder gar eine wilde Knutscherei zwischen unverheirateten jungen Paaren, mitten auf der Wiesn, in aller Öffentlichkeit, am helllichten Tag? Früher, als noch strenge Sitten frischverliebte Burschen und Dirndl bei den schönsten aller Lippenbekenntnisse zu Zurückhaltung und Enthaltsamkeit zwangen, sorgte so eine „skandalöse“ Wiesn-Schmuserei für viel Ärger. Also erfanden Bayern und Österreicher das Fensterln. Wenn Eltern, Sittenwächter und Ratschkatln im Dorf schliefen, kraxelte der Brautwerber nachts auf einer Leiter zum Fenster der Angebeteten hinauf. In unserer modernen bayerisch-weltoffenen Gesellschaft von heute ist der alte Brauch ein bisserl aus der Mode gekommen. Doch Fensterln auf eine etwas andere Art kann man heuer auf der Wiesn im Flötzinger-Festzelt mit den neuen Bierdeckeln vom Souvenir-Stand „Glubberl“. Inhaberin Eva-Maria Linner zeigt hier durchsichtsvoll, wie das Bierdeckel-Fensterln funktioniert. Das Fenster sollte sich dabei aber stets über dem Balkon befinden. Foto stuffer

Artikel 10 von 11