Bussgeld

Betrunken in Mülleimer uriniert

von Redaktion

Rosenheim – Einen vergleichsweise ruhigen Arbeitstag hatten die Beamten der Rosenheimer Wiesnwache am ersten Wiesnsonntag. Das teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Die gelöste und „gmiatliche“ Stimmung wurde nur von einigen wenigen gestört, entsprechend zeigt sich die Polizei sehr zufrieden mit dem friedlichen und fröhlichen Wiesnauftakt.

Am Sonntagnachmittag hatte ein achtjähriges Mädchen im Bereich des Glückshafens seine Eltern aus den Augen verloren und suchte sie verzweifelt. Die Beamten der Wiesnwache machten sich sofort auf die Suche und konnten nur wenige Minuten später die besorgten, dann überglücklichen Eltern ausfindig machen.

Völlig daneben benahm sich laut Polizei ein 33-jähriger Rosenheimer. Vermutlich aufgrund des deutlich zu hohen Alkoholkonsums störte der „Stänkerer“ mehrfach polizeiliche Maßnahmen und zeigte sich äußerst aggressiv gegenüber den Beamten, sodass er einen Platzverweis erhielt. Nachdem der Unbelehrbare diesem nicht Folge leistete, durfte er die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Bei der Verbringung zur Polizeiinspektion beleidigte der Wiesnbesucher die eingesetzten Beamten massiv und wehrte sich erheblich. Dabei verletzte er einen Polizisten leicht an der Hand. Der Vorfall wurde mit der polizeilichen Bodycam aufgezeichnet.

Eine folgenschwere Verfehlung leistete sich ein 24-Jähriger aus Baden-Württemberg. Der laut Polizei mit gut zwei Promille „ausgestattete“ junge Mann verwechselte seinen persönlichen „Glückshafen“ mit dem echten und urinierte freiweg in einen vor dem Gebäude aufgestellten Mülleimer. Die Folgen für den „Wildbiesler“ waren gravierend: Es gab für den Mann ein Wiesnverbot und einen saftigen Bußgeldbescheid.

Artikel 7 von 11