Festgottesdienst und Erntedank-Prozession

von Redaktion

Rosenheim –Ein Festgottesdienst auf dem Gelände des Mangfallparks Süd und die große Erntedankprozession durch die Stadt markieren traditionell die Wiesnhalbzeit beim Rosenheimer Herbstfest. Den Erntedank in feierlicher Form zur Wiesnzeit zu begehen, hat eine lange Tradition. Den um 10 Uhr beginnenden Gottesdienst zelebriert Stadtpfarrer Andreas Maria Zach zusammen mit seinen katholischen Amtsbrüdern Daniel Reichel und Sebastian Heindl. Als Zeichen der Ökumene steht auch die evangelische Dekanin Hanna Wirth am Altar. Sollte das Wetter sehr schlecht sein, beispielsweise Starkregen, findet die Messe in der Nikolauskirche statt und beginnt um 9.30 Uhr.

Als Zeichen der Dankbarkeit bringt wie immer ein Landwirtsehepaar zu Beginn der Eucharistiefeier Gaben zum Altar. Diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen heuer Johann und Christina Steinbichler aus Hittenkirchen. Mit von der Partie ist auch wieder die Landjugend. Sie verkauft Mini-Brote. Der Reinerlös fließt in zwei Entwicklungshilfe-Projekte.

Nach dem Gottesdienst setzt sich die Prozession in Bewegung, die direkt zur Loretowiese führt. In Bayern spricht man gerne von der Verbindung zwischen Kirche und Wirtshaus. Eine Volksweisheit, die am zweiten Herbstfest-Sonntag in Rosenheim mit Leben erfüllt wird, treffen sich doch die Prozessionsteilnehmer nach dem gemeinsamen Gebet auf der Wiesn zu einem zünftigen Beisammensein bei einer frischen Mass und einem Mittagessen.tt

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