Polizei fasst zwei mutmaßliche Schleuser

von Redaktion

Ehepaar aus Nigeria Einreise verweigert

Kiefersfelden – Bei Grenzkontrollen in Kiefersfelden hat die Rosenheimer Bundespolizei am Mittwoch binnen einer Stunde erneut zwei mutmaßliche Schleuser aus dem Verkehr gezogen. Ein Weißrusse und ein Deutscher werden beschuldigt, unabhängig voneinander mehrere Personen illegal über die deutsch-österreichische Grenze gebracht zu haben. Die 30 und 25 Jahre alten Männer werden sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

In einem Auto mit deutschen Kennzeichen trafen die Beamten bei der Kontrolle auf vier Insassen. Der Mann am Steuer und seine Beifahrerin konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Ihre Mitfahrer im Fond des Wagens waren hingegen ohne Dokumente unterwegs. Nach eigenen Angaben handelt es sich um ein nigerianisches Ehepaar. Da der 23-Jährige und seine 19-jährige Frau offenbar kein Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland hatten, verweigerte die Bundespolizei ihnen die Einreise.

Der Weißrusse beförderte zwei Männer aus Tunesien und Pakistan. Der 33-jährige Tunesier hatte keine Papiere dabei, ihm wurde die Einreise verweigert. Der 23-jährige Pakistani ist als Asylbewerber in Deutschland registriert, hatte aber keine Papiere dabei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste der mutmaßliche Schleuser 250 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen. re

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