Will Schuhhaus hoch …

von Redaktion

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Das Mittertor nährt derzeit die Spekulationen um die Gründe für das in direkter Nachbarschaft liegende Bauvorhaben der Familie Reindl. Denn das Mittertor, im Volksmund auch das „schiefe Tor von Rosenheim“ genannt, und Heimat des Städtischen Museums, hat große statische Probleme. Der Turm neigt sich seit langem leicht, musste in den 90er-Jahren unterfangen werden, weil er drohte, das benachbarte Haus zu erdrücken. Vor einem Jahr schrillten erneut die Alarmglocken: Im Innern des Gebäudes entstanden auf einmal zahlreiche Risse.

130000 Euro investiert die Stadt in eine Voruntersuchung, die Aufschluss über die Wurzeln des Problems geben soll. An 17 Stellen sollen noch vor dem Christkindlmarkt Kernbohrungen und Schürfungen stattfinden, um Daten zum Untergrund zu erhalten. Daraus soll ein Sanierungskonzept abgeleitet werden.

Am Donnerstag erhoffen sich viele Antworten auf die Frage, ob die statischen Probleme des Mittertors auch das Reindl-Haus betreffen und Grund für einen Neubau sind. Und wie hoch dieser geplant ist. Auch eine Stellungnahme des Denkmalamtes wird mit Spannung erwartet.

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