von Redaktion

Stadt und Landkreis laden junge Lehrer zum Empfang

Zu Gast im Rosenheimer Landratsamt: Die Junglehrer an Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis. Foto re

Potenzial der Kinder sehen

Rosenheim/Landkreis – Mit Beginn des neuen Schuljahres haben 100 Lehrerinnen und Lehrer erstmals ihren Dienst an einer Grund- oder Mittelschule in Stadt und Landkreis Rosenheim begonnen. Beim inzwischen traditionellen Lehrerempfang hieß sie der Stellvertretende Landrat Josef Huber auch im Namen der Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer herzlich im Rosenheimer Landratsamt willkommen.

„Ich habe lauter motivierte Menschen gesehen, die den Kindern etwas beibringen wollen“, sagte Huber und ermunterte die jungen Lehrerinnen und Lehrer, diesen Antrieb beizubehalten. Die Rahmenbedingungen stimmen: „Die Gemeinden halten ihre Schulen in einem Topzustand.“ Huber wünschte den Anwesenden nette Schüler und Schulleiter und warb für das Umfeld: „Sie sind im schönsten Landkreis und einer der schönsten Städte Bayerns beschäftigt.“

Helga Wichmann, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Rosenheim, forderte die jungen Kollegen auf, auf die Stärken der Kinder zu schauen und ihr Potenzial zu sehen: „In allen Kindern steckt etwas. Loben sie die Kinder, sie brauchen das.“ Wichtige Themen sind laut Wichmann Medienerziehung und Digitalisierung. Außerdem, im Zeitalter der Individualisierung, die Pflege von Gemeinschaft: „Die Kinder müssen lernen, sich zurückzunehmen und auch zu verzichten.“ Abschließend forderte Wichmann die jungen Lehrer auf, Neues auszuprobieren, nicht alle Probleme mit nach Hause zu nehmen, die schöne Umgebung und die kulturellen Angebote zu genießen sowie den Humor nicht zu verlieren. Dazu zitierte sie Erich Kästner: „Humor ist der Knopf der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“

Auch Beate Irle, Personalratsvorsitzende der Lehrer an Grund- und Mittelschulen im Landkreis Rosenheim, warf einen positiven Blick auf die berufliche Zukunft der neuen Mitglieder in den Lehrerkollegien: „Sie sind wichtig in ihrer Person, als Mensch, als Vorbild und als Fachfrau oder Fachmann.“

Irle warb auch dafür, die Herausforderungen als Bereicherung zu sehen: „Ich ermuntere sie, sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen. Trauen sie sich, etwas Neues zu machen.“ Wichtig war der Personalratsvorsitzenden außerdem, Respekt für sich selbst einzufordern, aber auch Respekt zu zeigen und Grenzen zu setzen.re

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