Kevin Kühnert, Juso-Chef

von Redaktion

Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?

Ich versuche, die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen, und entwickle gemeinsam mit anderen Ideen, wie das gelingt.

Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjähriger?

Da wollte ich unbedingt Physiotherapeut werden und habe mich mit Massage an meiner Mutter versucht.

Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?

Frieden und Wohlstand für alle – und für mich persönlich ein Stadion, in dem man zu jeder Zeit Fußball schauen kann.

Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?

Mit der wunderbaren Meryl Streep, der ich viele meiner Lieblingsfilme zu verdanken habe.

Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?

Schief hängende Bilder an der Wand treiben mich in den Wahnsinn, das muss ich immer korrigieren.

Was fällt Ihnen zu den folgenden Stichwörtern ein?

Wasser und Brot

Vollkommen unterschätzt, beides sehr lecker.

Heimat

Ich würde es „Zuhause“ nennen und in meinem Fall meine ich Berlin.

Alt und Jung

Sind zwei Seiten einer Medaille und ergänzen sich ganz hervorragend.

Eltern

Gemeinsam mit meinem besten Freund die wichtigsten Menschen.

Sieg und Niederlage

Beides besser als Unentschieden.

Erste Liebe

War eine Stoffente namens Friederike.

Gott

Nichts für mich.

Grabstein

Da müssen andere entscheiden, was draufstehen wird. Ich werde das ja nicht mehr lesen müssen.

Coca-Cola

Ist wichtig, weil man das zum Spezimixen braucht. Und Spezi ist großartig!

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht

Alle drei Sachen brauche ich für ein glückliches Leben nicht.

Lebensmotto

Hab ich nicht. Sorry!

Interview: Redaktion

Zur Person

Kevin Kühnert stammt aus einer Beamtenfamilie. Sein Abitur erlangte er 2008 am Beethoven-Gymnasium in Berlin-Lankwitz. Anschließend studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin sowie später Politikwissenschaft und Soziologie an der Fernuniversität in Hagen, allerdings jeweils ohne Abschluss. Kühnert trat 2005 in die SPD ein und war von 2012 bis 2015 Landesvorsitzender der Jusos Berlin. Ab 2015 fungierte er als stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender. Im November 2017 wurde er zum Vorsitzenden der Jusos gewählt.

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