Bundespolizei fasst Schleuser

von Redaktion

Kiefersfelden – Im laufenden Jahr haben die Beamten der Bundespolizei pro Monat alleine zwischen Chiemsee und Zugspitze durchschnittlich mehr als zehn mutmaßliche Schleuser gefasst. Erst am Montag nahmen die Beamten auf der Inntal-Autobahn zwei Franzosen vorläufig fest. Sie werden beschuldigt, drei Iraner mit ihrem Pkw eingeschleust zu haben. Die französischen Staatsangehörigen, 19 und 20 Jahre alt, durften ihre Reise nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zwar fortsetzen, jedoch müssen sie schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen. Ihre iranischen Begleiter, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten, wurden an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Zuvor beendete die Bundespolizei auf der Autobahn nahe Kiefersfelden die Tour eines Afghanen, der in Österreich als Flüchtling registriert ist. In seinem Wagen fuhren zwei Landsleute mit, die sich lediglich mit österreichischen Asylbescheinigungen ausweisen konnten. Papiere für den Aufenthalt in Deutschland hatte keiner der Männer. Alle drei wurden wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Der 31-jährige Fahrzeugführer erhielt zudem eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern. Er und seine beiden Mitfahrer mussten das Land wieder verlassen. Sie wurden von der Polizei nach Österreich zurückgewiesen.

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