Alkoholsünder und Betrüger im Gefängnis

von Redaktion

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

Kiefersfelden/Irschenberg – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Dienstag wieder einmal an der Grenze genau hingeschaut. Ein Rumäne und ein Weißrusse mussten ins Gefängnis. Beide Männer wurden bei den Grenzkontrollen auf der Inntal-Autobahn bei Kiefersfelden verhaftet. Eine ungarische Staatsangehörige musste ihre Busreise auf der A8 ebenfalls unterbrechen.

Der 27-jährige Rumäne war nach Angaben der Bundespolizei in einem Pkw mit schweizerischen Kennzeichen unterwegs. Der Mann wurde laut Polizeicomputer gleich mit mehreren Haftbefehlen gesucht: Wegen Diebstahls hat er eine rund fünfmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Außerdem wird ihm Betrug und ein besonders schwerer Fall des Diebstahls vorgeworfen, weshalb noch zwei Untersuchungshaftbefehle gegen ihn vorliegen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.

In die Haftanstalt nach München brachten Beamte einen weißrussischen Pkw-Beifahrer. Der 31-Jährige war wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von rund 2100 Euro verurteilt worden. Da er den Betrag nicht bezahlen konnte, muss er ersatzweise eine knapp 50-tägige Freiheitsstrafe verbüßen.

1230 Euro ersparen

123 Tage Haft

Ein 123-tägiger Gefängnisaufenthalt blieb einer Ungarin, die auf der Autobahn München-Salzburg bei Irschenberg kontrolliert wurde, erspart. Auch die 31-Jährige wurde mit einem Haftbefehl gesucht, sie war jedoch in der Lage, die geforderte Geldstrafe wegen Diebstahls in Höhe von 1230 Euro an Ort und Stelle zu begleichen. re

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