Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen am Wochenende sieben Einreisende ermittelt, die mit falschen oder gefälschten Papieren unterwegs waren. Zwei von ihnen sollten offenbar mit einem Pkw nach Deutschland eingeschleust werden. Die anderen fünf waren in Fernreisebussen unterwegs.
Am Sonntag nahmen die Bundespolizisten auf der Inntal-Autobahn einen Nigerianer in einem Bus mit italienischen Kennzeichen fest. Der Afrikaner, dessen Pass Fälschungsmerkmale aufwies, widersetzte sich der Festnahme und versuchte, die Beamten zu schlagen. Schließlich wurde er mit Handschellen gefesselt zur Rosenheimer Dienststelle gebracht. Wie sich herausstellte, ist der 24-Jährige unter anderen Personalien in Deutschland registriert. Die Flüchtlingspässe von zwei Ghanaern, die ebenfalls in einem Reisebus aus Italien unterwegs waren, entlarvten die Bundespolizisten als „glatte Fälschungen“. Auch eine 25-jährige Frau aus Nigeria, ein Russe und zwei Pakistani waren mit gefälschten Papieren unterwegs. re