Ana Zirner, Buchautorin

von Redaktion

Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?

Ich klettere auf hohe Berge und dann schreibe ich auf, was ich da oben sehen und riechen, schmecken und fühlen kann. Und welchen Menschen und Tieren ich begegne. Das mache ich, weil es mir Spaß macht und weil ich will, dass alle Leute kapieren, wie wertvoll unsere Natur ist und dass es unsere Verantwortung ist, sie zu schützen.

Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?

Greenpeace-Aktivistin (auf Schlauchbooten Walfänger stoppen).

Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?

Später mal mit meiner eigenen Familie die Berge erleben und mit meinen Kindern so durch den Matsch trampeln, Hütten im Wald und Staudämme in Flüssen bauen, wie ich das selber als Kind gemacht habe.

Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?

Vielleicht mit einem interessanten und gut aussehenden Mann, oder aber auch allein.

Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?

Unordnung, Zugverspätung, Stau…

Was fällt Ihnen zu den

folgenden Stichwörtern ein?

Wasser und Brot

Recht auf Grundnahrungsmittel.

Heimat

Chiemgau.

Alt und Jung

Braucht es beides. Ich bin dazwischen.

Eltern

Toll und sehr wichtig für mich.

Sieg und Niederlage

Mittelalter.

Erste Liebe

Ein Franzose.

Gott

Viel zu oft als Konfliktherd missbraucht.

Grabstein

Unsympathisch.

Coca-Cola

Unnötig und eklig süß.

Mein Haus, mein Auto, meine Yacht

Die Natur in den Bergen, meine Freiheit, meine Gesundheit.

Lebensmotto

Einfach machen.

Interview: Klaus Bovers

Zur Person

Ana Zirner, geboren 1983, ist Autorin und Regisseurin. Sie lebt und arbeitet in München. Auch weil sie in Aschau am Fuße der Kampenwand aufgewachsen ist, zieht es sie immer wieder in die Berge. In ihrem neuesten Buch schildert Zirner ihre Alpenüberquerung allein von Ost nach West, 60 Tage, 1900 Kilometer.

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