Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Ich klettere auf hohe Berge und dann schreibe ich auf, was ich da oben sehen und riechen, schmecken und fühlen kann. Und welchen Menschen und Tieren ich begegne. Das mache ich, weil es mir Spaß macht und weil ich will, dass alle Leute kapieren, wie wertvoll unsere Natur ist und dass es unsere Verantwortung ist, sie zu schützen.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?
Greenpeace-Aktivistin (auf Schlauchbooten Walfänger stoppen).
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Später mal mit meiner eigenen Familie die Berge erleben und mit meinen Kindern so durch den Matsch trampeln, Hütten im Wald und Staudämme in Flüssen bauen, wie ich das selber als Kind gemacht habe.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Vielleicht mit einem interessanten und gut aussehenden Mann, oder aber auch allein.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Unordnung, Zugverspätung, Stau…
Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern ein?
Wasser und Brot
Recht auf Grundnahrungsmittel.
Heimat
Chiemgau.
Alt und Jung
Braucht es beides. Ich bin dazwischen.
Eltern
Toll und sehr wichtig für mich.
Sieg und Niederlage
Mittelalter.
Erste Liebe
Ein Franzose.
Gott
Viel zu oft als Konfliktherd missbraucht.
Grabstein
Unsympathisch.
Coca-Cola
Unnötig und eklig süß.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Die Natur in den Bergen, meine Freiheit, meine Gesundheit.
Lebensmotto
Einfach machen.
Interview: Klaus Bovers