Traunstein – Der Mann, der am frühen Mittwochmorgen in der Nähe des Traunsteiner Bahnhofs von einem Zug erfasst und dabei getötet wurde (wir berichteten), ist inzwischen identifiziert. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd handelt es sich bei dem Toten um einen 33-Jährigen aus Siegsdorf. Der Lokführer des Nachtzugs Budapest-München hatte um 05.10 Uhr, kurz nach dem Durchfahren des Traunsteiner Bahnhofs, eine Notbremsung eingeleitet, nachdem er einen Kontakt seines Triebwagens mit einem Hindernis wahrgenommen hatte. Der Kriminaldauerdienst stellte schließlich die Identität des Opfers fest, letzte Zweifel räumten die Eltern bei der Identifizierung aus. Die Kripo Traunstein geht, nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, von einem tragischen Unfallgeschehen aus. „Derzeit gibt es keine Hinweise auf Suizid“, sagt Stefan Sonntag, Pressesprecher am Präsidium. „In der Gesamtschau spricht alles für einen Unfall.“