Bruckmühl – Das war knapp. Für Mensch und Tier. 35 Einsatzkräfte retteten am zweiten Weihnachtsfeiertag die Besitzer von „Puschel“ und „Omba“ sowie die Katzen selbst aus einer brennenden Wohnung in Heufeld (Gemeinde Bruckmühl). Aus noch ungeklärter Ursache wurde die Wohnung im ersten Stock nach Angaben der Polizei ein Raub der Flammen. 35 Einsatzkräfte der umliegenden und örtlichen Feuerwehren verhinderten ein Übergreifen des Feuers und somit noch Schlimmeres. „Die Bewohner waren zum Glück bereits draußen, konnten schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Ihnen geht es schon wieder besser. Sie bleiben aber noch zur Beobachtung im Krankenhaus“, hieß es gestern von Seiten der Feuerwehr. Und gleich noch eine gute Nachricht gibt es: Die Katzen werden ebenfalls überleben. Sie sind in tierärztlicher Behandlung. Eine habe noch eine Augenverletzung, aber das werde wieder, heißt es weiter. Denn um sie gab es ein regelrechtes Tierdrama bei der Rettung. Vor Ort informierte die Besitzerin die Feuerwehrler, dass die Stubentiger noch im Haus seien. Die Suche begann nach „Puschel“ und „Omba“. Letztere war schnell mitten im Brandraum gefunden und wurde sofort mit Sauerstoff und leichter Massage wieder zurück ins Leben geholt. „Puschel fehlte leider weiterhin und konnte nicht so leicht gefunden werden. Ein Tipp der Besitzerin half dann. Die Katze hatte sich in der Schublade unter dem Ehebett im obersten Dachgeschoss versteckt“, so die Feuerwehr. Gerade noch rechtzeitig wurde er gefunden und mit Sauerstoff aufgepäppelt. „Sie haben es geschafft, sie sind unsere echten Weihnachtsgeschenke“, freuen sich die Einsatzkräfte und haben ihr Herz für Tiere einmal mehr unter Beweis gestellt.
Der Brand konnte zügig mit insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle gebracht werden. Die Schadenssumme ist laut Polizei noch nicht zu beziffern. Nachbarn hatten zur Versorgung von Verletzten ihre Wohnungen angeboten.