Grenzkontrolle

Einreise endet im Gefängnis

von Redaktion

Kiefersfelden – Im Gefängnis endete für eine 25-jährige Peruanerin am Donnerstag ihre Einreise nach Deutschland. Die 25-Jährige war mit einem italienischen Reisebus unterwegs, der an der Grenzkontrollstelle Kiefersfelden von der Polizei überprüft wurde. Dabei fanden die Beamten heraus, dass die Frau seit August 2018 von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Gegen die peruanische Staatsangehörige lagen gleich zwei Strafbefehle wegen Diebstahls vor. Insgesamt waren Geldstrafen in Höhe von über 2000 Euro gegen sie verhängt worden. Da die Peruanerin ihre Justizschulden nicht begleichen konnte, hat sie ersatzweise eine 64-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Die Bundespolizisten brachten sie nach München in eine Haftanstalt. Mit einem anderen Fernreisebus aus Italien wollte ein 24-jähriger Nigerianer in die Bundesrepublik gelangen. Wie sich bei der grenzpolizeilichen Kontrolle herausstellte, hatte der 24-Jährige bereits im Januar des vergangenen Jahres in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Dieser war jedoch abgelehnt worden. Zwischenzeitlich hat sich der junge Mann rechtmäßig in Italien aufgehalten, wollte nun aber offenkundig wieder nach Deutschland zurück. Über die für den beabsichtigten Aufenthalt erforderlichen Papiere verfügte er nicht. Die Bundespolizei verweigerte dem nigerianischen Staatsangehörigen die Einreise, zeigte ihn wegen seines illegalen Einreiseversuchs an und überstellte ihn den österreichischen Behörden.

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