Albaner schmuggeln Kokain über Grenze

von Redaktion

Drogen unter hinterer Sitzreihe versteckt

Kiefersfelden – Zwei Männer, die mit ihrem Fahrzeug mit italienischer Zulassung kurz vor der Grenzkontrollstation auf der Inntal-Autobahn bei Kiefersfelden von der Autobahn auf die Raststätte abfuhren, haben am frühen Dienstagmorgen die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten vor Ort auf sich gezogen. Der Verdacht der Beamten: Die Männer wollten sich der Kontrolle entziehen.

Weil die Bundespolizei auch auf der Rückseite des Kontrollpunkts postiert ist, scheiterte der Umfahrungsversuch. Warum der 32-jährige Fahrzeugführer und sein 23-jähriger Beifahrer den Versuch unternahmen, wurde jedoch schnell deutlich. Zwar konnten sich die beiden albanischen Staatsangehörigen ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Bundespolizisten jedoch auf Manipulationsspuren im Bereich der hinteren Sitzreihe. Diese war aufgrund einer zusätzlichen, nicht serienmäßigen Verschraubung nicht aufklappbar.

Nach dem Lösen der Schrauben und dem Anheben des Sitzes fiel den Beamten eine zusätzlich angebrachte Abdeckung auf. Unter dieser machten die Bundespolzisten einen Hohlraum mit einem Päckchen aus. Die weiße Substanz, die sich in besagtem Päckchen befand, ließ sich nach ersten Untersuchungen als Kokain identifizieren.

Die mutmaßlichen Drogenschmuggler wurden festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort wurden sie dem zuständigen Zollfahndungsamt aus München überstellt. Die Albaner sitzen nun getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten. re

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