Rosenheim – Die beiden CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner sagen:
„Aus unserer Sicht ist es sehr positiv, dass sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Zeit für die Anliegen der Demonstranten zum Brenner-Nordzulauf genommen hat. Dass er wirklich ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen in der Region hat, zeigte auch die Diskussion im Landratsamt. Hier nahm sich Minister Scheuer über 30 Redebeiträgen an.
Dabei hat er auch Zugeständnisse gemacht. So sollen die Modalitäten zum Planungsdialog evaluiert und gegebenenfalls geändert sowie die Umsetzung des Lärmschutzes an der Bestandstrasse beschleunigt werden. Darüber hinaus hat Scheuer die Ergebnisse der Szenarienstudien, auf die die Region gewartet hat, bekannt gegeben. Daraus ist dann der Bedarf zu analysieren als Grundlage für weitere Entscheidungen. Außerdem hat er zugesagt, bis Juli 2019 die derzeit rund 100 Trassenvarianten auf fünf zu reduzieren.
Vorbild Tirol: Unterirdische Planungsvarianten
Vor diesem Hintergrund hat sich Scheuer klar geäußert, dass ein Planungsstopp zum Brenner-Nordzulauf für ihn nicht infrage kommt. Wichtig wäre aus unserer Sicht aber, dass – ähnlich wie in Tirol – überwiegend unterirdische Planungsvarianten zum Tragen kommen.“