Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Ich trage die Wünsche und Sorgen von mehr als 200 Fußballvereinen weiter und sorge dafür, dass alle gut zusammenhalten und -spielen. Wenn ein Verein oder ein Mitarbeiter schon ganz lange dabei ist, komme ich zum Gratulieren und bringe Geschenke mit. Leider streiten manchmal Erwachsene und auch Kinder beim Fußballspielen. Da muss ich dann vermitteln, damit das nicht mehr vorkommt. Fußball soll Spaß machen. Da haben Streit und Gewalt nichts zu suchen.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjährige?
Kindergärtnerin – den ganzen Tag spielen!
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Nicht mehr arbeiten müssen, trotzdem genug Geld haben und den schönen Chiemgau bewandern und genießen können. Zeit haben.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Niemand bestimmtes. Hauptsache, er oder sie ist praktisch veranlagt, damit wir überleben könnten und genug zu essen hätten – und geht mir nicht auf den Nerv.
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Rücksichtslosigkeit gegenüber den Mitmenschen.
Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern ein?
Wasser und Brot
Wichtig zum Überleben. Aber Genuss? Nein!
Heimat
Da, wo man sich wohlfühlt.
Alt und Jung
Sollten immer drei Hausecken dazwischen sein!
Eltern
Gut, dass ich sie beide noch habe.
Sieg und Niederlage
Gehören zum Erfolg dazu. Auch Verlieren will gelernt sein.
Erste Liebe
Wird immer etwas ganz Besonderes in der Erinnerung sein.
Gott
Gut, wenn man an etwas glauben kann, egal wie man es nennt.
Grabstein
Trauer gehört zum Leben.
Coca-Cola
Sehr süß – und manchmal notwendig.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Angeber, Macho – braucht man das, um glücklich zu sein?
Lebensmotto
Don‘t worry, be happy!
Interview: Alexander Hübner