Waldkraiburg/Aschau – Im Fall des vergifteten Schäferhunds Rex (Foto) hat die Polizei auf die Berichterstattung der Heimatzeitung reagiert und die Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung aufgenommen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Polizei hervor.
Eine Anzeige hatte Hundebesitzer Helmut Huber bislang nicht erstattet: „So lange kein Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, an was der Hund gestorben ist, wollte ich nichts unternehmen.“ Huber hat nach dem Tod des Hundes die Organe einschicken lassen, um zu klären, woran Rex gestorben ist.
Genau auf diese Befunde baut auch die Polizei: „Eine wichtige Ermittlungshilfe könnte dabei das Ergebnis der Untersuchung von Körperproben des Schäferhundes sein.“ Bislang liegt diese noch nicht vor. Laut Polizei gibt es auch noch keine konkreten Hinweise. Bei einem Vergiftungsfall ist es für die Ermittler wichtig zu wissen, um welche Art von Gift es sich handelt und wo und wann der Schäferhund es aufgenommen hat. Am 23. Januar war Huber mit seinen Hunden am Trainingsplatz des Schäferhundevereins Waldkraiburg, dessen Vorsitzender er ist. Am nächsten Morgen zeigte Rex erste Vergiftungserscheinungen. Trotz aller medizinischer Versuche starb das Tier vier Tage später.
Helmut Huber hat für konkrete Hinweise eine Belohnung angeboten. „Bislang hab ich aber noch nichts bekommen. Einer hat mir geschrieben, wie sehr er den Tod von Rex bedauere.“ Er kann sich immer noch nicht erklären, wieso jemand seinen Hund vergiftet haben soll. „Ich habe keine Feinde. Und dass es Neider gibt, kann ich mir nicht vorstellen, auch wenn Rex ein vielversprechender Hund war.“ Im vergangenen Jahr war der Aschauer mit seinem Rüden bei den sechs größten Prüfungen am Start, darunter zwei Weltmeisterschaften in Dänemark und Italien.hi