Aschau – Der Chiemgau trägt Trauer: Der kleine Raphael Fischer (3) hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Raphi, wie er von seiner Familie liebevoll genannt wurde, starb in der Nacht auf Montag in seinem Zuhause in Aschau an seiner schweren Krankheit. Nahezu seit seiner Geburt litt der süße Bub mit den großen Kulleraugen an einer besonders aggressiven Form der Leukämie, die nach zahlreichen Therapien erst Ende 2017 durch eine spezielle Behandlung in den USA gestoppt werden konnte. Kurz vor Ostern 2018 dann der Rückschlag: Die Leukämie war wieder da, eine neuartige Therapie an der Haunerschen Kinderklinik in München galt als letzte Rettung für den tapferen Buben (wir berichteten). Die Nachricht vom Tod des kleinen Kämpfers verbreitete sich in der Chiemgau-Gemeinde Aschau wie ein Lauffeuer. Und auch über dessen Wohnort hinaus haben die Menschen mit dem kleinen Mann und seiner Familie mitgelitten. Und glauben nun an das, was ein OVB-Leser nach der Todesnachricht formulierte: „Jetzt blickt ein blondes Engelchen auf den Chiemgau herab.“ mw