Biker stirbt mitten in Rosenheim

von Redaktion

Zwei schwere Unfälle haben sich am Wochenende im Landkreis Rosenheim ereignet. Mitten in der Stadt Rosenheim starb am Samstag ein Motorradfahrer aus Samerberg. Keine zwei Stunden später wurde in der Gemeinde Tuntenhausen ein 13-Jähriger schwerst verletzt.

Rosenheim/Tuntenhausen – Am Samstag gegen 15 Uhr starb ein Motorradfahrer aus der Gemeinde Samerberg, als er auf seinem Motorrad frontal mit einem Auto zusammenstieß. Er war in der Rosenheimer Rathausstraße in Richtung Eisstadion unterwegs, überholte kurz vor dem Riedergarten mindestens ein Auto. Zeitgleich fuhr eine 39-jährige Autofahrerin aus Frankfurt aus der Straße am Anger nach links in die Rathausstraße ein. Dabei übersah sie den Motorradfahrer. Der 36-Jährige prallte in die linke Fahrzeugseite des Autos. Die Autofahrerin blieb bei dem Unfall unverletzt.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Gesamtschadenshöhe beträgt etwa 16000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hat nun ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem die Unfallursache geklärt werden soll.

Die Feuerwehr Rosenheim war zur Absicherung und Verkehrsregelung an der Unfallstelle. Die Rathausstraße war für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Den Einsatzkräften fielen in dieser Zeit Passanten auf, die den Unfallort nicht zügig verlassen wollten (siehe Kasten).

13-Jähriger in

Wiese geschleudert

Keine eineinhalb Stunden nach dem Unfall in Rosenheim, um 16.17 Uhr, wurde ein 13-Jähriger bei einem Unfall in der Nähe von Tuntenhausen schwerst verletzt. Eine 29-Jährige, nach Auskunft der Polizei nicht aus dem Landkreis Rosenheim, fuhr auf der Ortsverbindungsstraße von Guperding in Richtung Schönau. Unmittelbar nach einer Rechtskurve lief der 13-Jährige über die Straße. Das Auto erfasste ihn frontal, er wurde in eine Wiese geschleudert. Schwerst verletzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Das sagt Stadtbrandrat Hans Meyrl

Rosenheim – „Leider erleben wir das häufiger“, sagt der Rosenheimer Stadtbrandrat Hans Meyrl über Passanten, die an einer Unfallstelle vorbeikommen und einfach nicht weitergehen. Bei dem Unfall am Samstag hätten Polizei und Feuerwehr gemeinsam dafür sorgen müssen, dass die Fußgänger nicht stehenbleiben.

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