Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären?
Damit mehr Menschen mit dem Zug fahren können, suchen wir den besten Weg im Inntal und in Rosenheim für zwei neue Gleise. Dafür sprechen wir mit den Menschen, die da wohnen, und versuchen, gemeinsam die beste Lösung zu finden.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Zehnjähriger?
Zimmerer. Ein großer Teil meiner Familie arbeitet mit Holz, als Zimmerer, Schreiner oder wie mein Vater als Architekt. Das hat mich beeindruckt, wie aus den Plänen meines Vaters etwas geschaffen wurde – sei es eine Gartenhütte oder ganze Dachstühle. Da wollte ich immer mithelfen.
Wie sieht Ihr persönlicher Traum vom Glück aus?
Den erlebe ich derzeit mit meiner zweijährigen Tochter und meiner Frau. Wie Kinder das Leben wahrnehmen und täglich sich weiterentwickeln, ist einfach großartig. Ich genieße jeden Tag, den wir gemeinsam verbringen.
Mit wem würden Sie gern ein Wochenende auf einer einsamen Insel verbringen?
Mit meiner Frau und meiner Tochter. Ein ganzes Wochenende zu dritt und das noch am Meer und das hoffentlich mit Sonne. Was wünscht man sich mehr?
Über welche Nichtigkeiten können Sie sich ärgern?
Wenn jemand einfach stur und aus Prinzip dagegen ist. Ich bin der festen Meinung, dass wir nur gemeinsam etwas bewegen können. Dafür müssen wir aber zuhören und aufeinander eingehen. Das fehlt mir leider bei manchen Menschen.
Was fällt Ihnen zu den
folgenden Stichwörtern ein?
Wasser und Brot
Unverzichtbar für mich. Trinke und esse ich täglich.
Heimat
Ist für mich die Wurzel, hier wird man geprägt.
Alt und Jung
Weisheit und Tatendrang, in einem erfolgreichen Team braucht man beides.
Eltern
Sehe ich derzeit in Aschau wieder sehr häufig durch meine Tätigkeit in meiner früheren Heimat.
Sieg und Niederlage
Beides schon erlebt und das ist wichtig und gut.
Erste Liebe
Ist schon eine Zeit lang her!
Gott
Eine Glaubensfrage, wie so vieles.
Grabstein
Ist hoffentlich noch eine lange Zeit hin.
Coca-Cola
Lieber Wasser und ab und zu ein kühles Bier.
Mein Haus, mein Auto, meine Yacht
Nicht mein Ding.
Lebensmotto
Nur gemeinsam können wir Großes vollbringen!
Interview: Sigrid Knothe