Von der Cloud bis Cybercrime

von Redaktion

Der Digitalisierung trägt nun auch die Messe Rosenheim Rechnung. In der „Digitale Welt“ in Halle 14 geht es noch bis Sonntag um virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit.

Rosenheim – Die Messe Rosenheim bietet heuer eine echte Premiere mit der „Digitalen Welt“ in Halle 14, die sich ganz digitaler Technik wie Virtual Reality und anderen Technologien sowie dem für Unternehmen wichtigen Thema Cyber-Sicherheit widmet.

Sowohl aus dem Privatleben als auch aus dem Unternehmerdasein ist digitale Technik nicht mehr wegzudenken. Und nicht umsonst ist Rosenheim nach München die zweitgrößte IT-Region in Bayern.

Idee dazu stammt

von Rosenheimern

Die „Digitale Welt“ ist ein Kooperationsprojekt der Rosenheimer Initiative zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnik ROSIK (siehe dazu auch der Beitrag „ROSIK feiert 20-Jähriges“ auf dieser Seite), dem digitalen Gründerzentrum Stellwerk 18, der Rosenheimer komro GmbH und der Messegesellschaft Kinold. Idee und Konzept des digitalen Messeteils stammen von Rosik-Vorsitzendem Holger Jarrath, der auch Geschäftsführer des Rosenheimer Unternehmens Jarrath COM Informations- und Kommunikationstechnik ist.

Er findet, die Region sei hervorragend auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereitet und macht Unternehmen Mut, von den vielen digitalen Möglichkeiten auch Gebrauch zu machen.

Entsprechend werden in der „Digitalen Welt“ auch brandneue Software, IT-Netzwerktechnik und Anwendungen in den Bereichen Telematik, Smart Home und Internet der Dinge präsentiert. Auch soll Raum sein für Start-ups, um digitale Ideen auszutauschen. Um das Thema Digitalisierung ganzheitlich abzubilden, geht es den Initiatoren nicht nur um die Sonnenseiten der neuen, vielversprechenden Technologien: So werden auch die negativen Folgen wie Hackerangriffe und andere Risiken thematisiert.

Dazu ist das Polizeipräsidium Oberbayern eingeladen, um über aktuelle Angriffsszenarien zu berichten und aufzuzeigen, wie man sich davor schützen kann. Zum Beispiel sind Interessierte zum kostenlosen Fachvortrag der Polizei in der Digitalen Halle 14, „Cyber-crime“ eingeladen, der am heutigen Freitag, aber auch am Samstag und am Sonntag, jeweils im 14 Uhr stattfinden.

Rund ums digitale Arbeiten und Leben

Viele Einblicke gewähren auch die jungen Unternehmen des Rosenheimer Gründerzentrums, die Geschichten rund um ihr Start-up erzählen, oder Experten aus der Region, die über aktuelle Trends im digitalen Arbeitsleben berichten. So referiert Tobias Kurz, Geschäftsführer der Itelio GmbH, am Samstag um 10.40 Uhr in Halle 14 über moderne Cloudarbeitsplatz („Arbeiten ohne Grenzen“). Die Rosenheimer Komro, Internet- und Kabel-TV-Anbieter, informiert über ihre Initiative „LoRA-WAN – Das Internet der Dinge“, am Samstag in der digitalen Halle, 11.20 Uhr. Am Stand der Komro können sich Besucher auch von einem Techniker „live“ anhand eines echten Glasfaser-Hausanschlussmodells zeigen lassen, wie das schnelle Internet den Weg vom grauen Verteilerkasten an der Straße bis in die eigenen vier Wände vordringt. Um „Digitalmarketing 2019 mit Google, Facebook & Co“. geht es am Samstag, 12 Uhr, im Vortrag der Agentur twofour aus Rosenheim.

Datenschutz und Computerspiel

Die Vorträge finden teils auch am Sonntag statt; die Termine können vor Ort nachgefragt werden. So geht es am Sonntag um „Digitalisierung ist Veränderung“ (14 Uhr, Halle 14, ACP Solutions), um „GigaBit dahoam, wer braucht das schnelle Internet?“ (15.20 Uhr, Halle 14, Bühne, Komro Rosenheim), oder um „Social Media und Datenschutz“ (16 Uhr, Halle 14, Bühne, Orangewerk, Keutel & Kurz GbR, Kefer-IT). Ein Computerspiel zum Mitmachen namens „Dromp“ stellt das Team um Professor Dr. Reiner Hüttl von der Technischen Hochschule Rosenheim vor (12.40 Uhr, Halle 14, Bühne).

Spaß mit der Virtuellen Brille

Ein ganz besonderer Kick wartet auf die Besucher in Form eines Virtual-Reality-Simulators: In vermeintlich großer Höhe balanciert der Träger der digitalen Brille auf einem virtuellen Balken zwischen Wolkenkratzern – ein Spaß nicht nur für den Nutzer, sondern auch für alle, die ihm dabei zusehen dürfen. Der erste Messetag zeigte bereits, dass die digitale Halle gut angenommen wird. Bleibt es auch am Samstag und Sonntag so, könnte es ein Erfolgsmodell für die Messe 2021 werden.

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