Rosenheim – Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit ist für vier von zehn Verkehrstoten ursächlich. Daher hatte die Polizei jetzt beim Blitzmarathon verstärkt das Fahrverhalten von Verkehrsteilnehmern kontrolliert (wir berichteten). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurden während des Blitzmarathons an 186 Messstellen mehr als 24000 Fahrzeuge kontrolliert, 945 Geschwindigkeitsüberschreitungen mussten dabei geahndet werden.
„Beim Blitzmarathon geht es uns darum, dem Autofahrer ins Bewusstsein zu rufen, welche dramatischen Folgen die Raserei haben kann“, sagte Polizeirat Holger Siegemund, Leiter für verkehrspolizeiliche Aufgaben im Polizeipräsidium. „Deshalb werden alle Messstellen vorab veröffentlicht. Wir wollen nicht an den Geldbeutel des Autofahrers. Wir wollen dauerhaft dafür sorgen, dass der Fuß vom Gaspedal genommen wird.“
Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mussten während des Blitzermarathons insgesamt 945 Verkehrsteilnehmer wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet werden. Die Beamten trafen nach eigenen Angaben an den Kontrollstellen meist auf Fahrzeuglenker, die sich, trotz dem es sie erwischt hatte, verständnisvoll und einsichtig zeigten.