Rosenheim – Von den ganztägigen Warnstreikmaßnahmen am heutigen Mittwoch ist nach eigenen Angaben auch das Romed-Klinikum Rosenheim betroffen. Dazu aufgerufen hat der Marburger Bund, die Vertretung der Ärzte, im Rahmen der Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. Die Zentrale Notaufnahme sowie die Bereiche Kinderklinik, Kreißsaal und Geburtshilfe, ambulante und stationäre Onkologie, sämtliche Intensivstationen einschließlich der Chest-Pain-Unit (Herzinfarkt-Einheit) und Stroke-Unit (Schlaganfall-Station) sowie die Palliativstation stehen aber in vollem Umfang zur Verfügung.
„Wir unterstützen die Forderungen nach guten Arbeitsbedingungen und einer gerechten Bezahlung unserer Mitarbeiter. Allerdings hoffen wir, dass die Verhandlungsparteien bald einen vernünftigen Kompromiss finden und weitere Streikmaßnahmen vermieden werden können“, sagte Dr. Christoph Knothe, Medizinischer Direktor der Romed-Kliniken.