Irschenberg/Landkreis – Der Maschinenring Aibling-Miesbach-München (MR) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Mit einem Verrechnungswert von 10,3 Millionen Euro wurde das Ergebnis von 2017 noch einmal deutlich übertroffen – um satte 14 Prozent. Diese Zahlen gingen aus dem Bericht des Geschäftsführers Klaus Schiller auf der 56. Jahreshauptversammlung im Trachtenheim in Irschenberg hervor. Martin Weber, Vorsitzender des Maschinenrings, berichtete von den vielfältigen Projekten der landwirtschaftlichen Selbsthilfeorganisation im vergangenen Jahr. Besonders die neue Düngeverordnung habe die Landwirte im Ringgebiet beschäftigt. Zudem blickte Weber auf den Praxistag „Mechanische Grünlandverbesserung“ zurück, an dem sich 140 Landwirte über dieses aktuelle Thema informiert hätten. Auch der Motorsägen-Kurs für Frauen sei auf großes Interesse gestoßen und werde deshalb im Herbst erneut angeboten.
Ein wichtiger Schritt sei die Gründung des Landschaftspflegeverband Miesbach (LPV) unter dem Dach des Maschinenrings gewesen. Der LPV kümmert sich um die Pflege und Erhaltung der vielfältigen Landschaftsformen und Lebensräume im Landkreis Miesbach.
Die Neuwahlen brachten keine Überraschungen: Martin Weber wurde von den Mitgliedern für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Um den Anliegen und Ideen der Frauen im Maschinenring mehr Gewicht zu verleihen, wählten die Anwesenden drei neue Bäuerinnen-Vertreterinnen: Maria Ettstaller (Gmund), Marianne Heiß (Fischbachau) und Monika Stadler (Aying). Sie werden Bettina Hanfstingl, die bereits seit vier Jahren im Amt ist, bei den anstehenden Aufgaben unterstützen.
Der besondere Dank des Maschinenrings galt den langjährigen Dorf- und Betriebshelferinnen und Dorfhelfern. Für zehn Jahre Tätigkeit wurden Elisabeth Haager und Lisbeth Schütz geehrt. Dominika Dörrer und Josef Schweiger dankte Martin Weber für zehn Jahre nebenberufliche Betriebshilfe. Ein großes Dankeschön gebührte Lenz Eham für 42 Jahre hauptberufliche Betriebshilfe.
Abgerundet wurde der Abend in Irschenberg von Musikkabarettist Erich Kogler. Mit seinem Wortwitz und den musikalischen Einlagen über den Alltag im Oberland unterhielt der Leiter der Musikschule Tegernseer Tal sein Publikum bestens.re