Kreisausschuss

Landkreis rüstet Lkw-Flotte nach

von Redaktion

Rosenheim – Der Antrag der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen stieß bei der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses auf einhellige Zustimmung. Nicht zuletzt einige schwere Fahrradunfälle in der Region, an denen Lkw beteiligt waren, veranlassten die Fraktion, eine Nachrüstung der Lkw-Flotte des Landkreises zu beantragen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Sie glaubt, dass die Installation sogenannter Abbiegeassistenten Unfälle zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern mit rechtsabbiegenden Lkw verhindert. Die Verwaltung hat die Kostenfrage bereits geprüft und teilte dem Gremium mit, eine Einbaupflicht könne nur auf EU-Ebene eingeführt werden. Dies dürfte frühestens 2022 der Fall sein. Bei Lkw-Neubeschaffungen für die Kreisbauhöfe in Riedering und Wasserburg erwerbe der Kreis bereits jetzt nur Fahrzeuge mit solchen Assistenzsystemen. Bei fünf Lkw der Landkreis-Müllabfuhr – sie verfügt über 58 Lastwagen – seien bereits Kamerasysteme verbaut, die den toten Winkel für den Fahrer sichtbar machen. Je nach System koste die Nachrüstung eines Lkw laut Verwaltung 800 bis 1200 Euro. Mit seinem Votum hat das Gremium die Verwaltung beauftragt, den Markt für solche Systeme fortlaufend zu beobachten und die Nachrüstung vorzunehmen, wenn sich ein System als geeignet erweist.tt

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