Rosenheim – Die Mitglieder des Kreistages haben das Digitale Gründerzentrum Stellwerk 18 besucht. Richard Weißenbacher von der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt und Geschäftsführer der Stellwerk 18 GmbH sowie Netzwerkmanager Daniel Artmann gaben zunächst einen Überblick über die Arbeit im Stellwerk 18, Erfolgsgeschichten und die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen.
Wie Weißenbacher sagte, sind im Augenblick 28 Büros im Stellwerk 18 für einen Preis von sieben Euro pro Quadratmeter zuzüglich Nebenkosten an junge Gründer vermietet. Einige Startups beschäftigen bereits bis zu 20 Mitarbeiter. Damit sei eine Auslastung von 100 Prozent erreicht, so Weißenbacher. Er sagte, das Stellwerk 18 sei unter den zwölf Gründerzentren in Bayern eine der besten Einrichtungen dieser Art bezüglich Räumlichkeiten und Qualität des Gründerzentrums. Das sei ihnen sowohl vom bayerischen Wirtschaftsministerium als auch von BayStartUp bescheinigt worden.
Laut Netzwerkmanager Daniel Artmann liege das auch an der guten Vernetzung unter den Gründern und mit den Unternehmen in der Region und über die Landkreisgrenzen hinaus. „Rosenheimer Startups haben unglaubliches Personal, wir sind nur der Türöffner. Wenn wir bestehen wollen, müssen wir die sein, die die Ideen haben“, sagte Artmann und präsentierte einige Erfolgsgeschichten. Nächster Schritt sei, die jungen Unternehmen in der Region zu halten. Die Startups können die Räumlichkeiten für maximal fünf Jahre nutzen. Aufgabe sei es nun, in der Region bezahlbare Gewerbeflächen zu schaffen, in die die jungen Unternehmen danach umsiedeln können. Einen Eindruck von diesen Räumlichkeiten konnten sich die Kreisräte im Anschluss machen. Neben zahlreichen modernen Büros gab es auch Besprechungsräume und Gemeinschaftsräume zu sehen.