AfD stellt Anfrage zu Geburtshilfe

von Redaktion

Rosenheim – Im August ist es zwei Jahre her, dass der Romed-Klinikverbund mit Billigung von Stadt und Landkreis Rosenheim die Geburtshilfe am Krankenhaus Bad Aibling geschlossen hat. Am Klinikum in Prien war die Abteilung bereits zuvor dicht gemacht worden. Die Tatsache, dass der Landkreis steigende Geburtenzahlen vermeldet (wir berichteten), ist für den AfD-Landtagsabgeordneten Andreas Winhart Anlass, das Thema Geburtshilfe im Romed-Klinikbereich erneut auf die politische Ebene zu heben und eine Anfrage an die Bayerische Staatsregierung zu stellen. Vor dem Hintergrund dieser Schließungen will der Abgeordnete von der Regierung wissen, „ob der Landkreis seinem Auftrag für die medizinische Grundversorgung ausreichend nachkommt oder im Fall der Romed-Kliniken eine Falschausrichtung auf Kosten der Patienten vorliegt“. Winhart fordert, die „Fehlentscheidung aus dem Jahr 2017, die Bad Aiblinger Geburtsstation ersatzlos zu schließen, umgehend rückgängig zu machen“. Außerdem will der AfD-Politiker, dass eine Wiedereröffnung der Geburtsstation im Priener Krankenhaus geprüft sowie eine Bestandsgarantie für die Geburtsstation an der Wasserburger Klinik gegeben wird. Das Landratsamt betonte auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen, man sehe Winharts Initiative gelassen entgegen. Er kenne die Gründe für die Schließung der Station in Bad Aibling. An den Fakten habe sich nichts geändert, so Behördensprecher Michael Fischer.tt

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