23000 Euro für Schule in Benin gespendet

von Redaktion

Der Rosenheimkreis unterstützt Hilfsprojekt in Afrika mit Spenden und Plänen

Rosenheim/Agbanto – Im Jahr 2017 hat sich der Verein „Rosenheimkreis – Architektur im Gespräch“ für den Bau einer Vorschule in Benin engagiert und dafür in der Vorweihnachtszeit Spenden gesammelt. Hunderte von Menschen aus der Rosenheimer Region haben damals geholfen. Nun ist die Schule im Beisein eines Vertreters aus Rosenheim feierlich eingeweiht und eröffnet worden. Sie steht in Agbanto, einem kleinen Ort in der Republik Benin, das an der Westküste Afrikas liegt und zu den ärmsten Ländern der Welt zählt.

„Rund 120 Kinder können nun die Vorschule besuchen – profitieren wird das ganze Dorf und die Region“, berichtet Christoph Vorderhuber, der zur Eröffnung nach Benin gereist ist. Nach den Plänen der hiesigen Architekten konnte im November 2018 mit dem Bau begonnen werden. Die gesammelte Spendensumme von 23000 Euro wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem dreifachen Betrag gefördert.

Durch das Engagement von Astrid Toda und dem Verein Bildungswerk Westafrika ist das Bauwerk in Eigenleistung von den Dorfbewohnern in nur sechs Monaten vollendet worden. Entstanden ist eine für dortige Verhältnisse einzigartige Vorschule mit vier bunt bemalten Gruppenräumen, einem Büro, Lagerräumen, einer Küche und sanitären Anlagen. Die farbenfrohe Hofgestaltung sucht seinesgleichen in der Region.

Übertragen von drei Fernsehsendern und unter Teilnahme vieler Repräsentanten der Politik fand eine Einweihungsfeier statt. Im Mittelpunkt des Festes stand die Schlüsselübergabe an die Bevölkerung von Agbanto. Weitere Infos unter der Adresse www.rosenheimkreis.de.

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