Kufstein – Ab kommendem Wochenende, 6./7. Juli, wird‘s für Autofahrer, die rund um Kufstein unterwegs sind, ernst: Dann will die Tiroler Landesregierung mit verschiedenen Maßnahmen dafür sorgen, dass die Bürger der Gemeinden, die an etwaigen Maut- und Stauausweichstrecken liegen, vom Reiseverkehr verschont bleiben (wir berichteten). Für die Region Kufstein ist dann an den Wochenenden bis 14./15. September eine Kombination aus Fahrverboten und Dosierung des Verkehrs geplant.
So ist zur Entlastung rund um Kufstein geplant, aus Innsbruck kommend ab Ausfahrt Kirchbichl für den Ausweichverkehr ein Fahrverbot zu verhängen. Fahrverbote gibt es zudem auf der Gemeindestraße zum Krankenhaus beim Kreisverkehr Kufstein Süd. Mit sogenannten Dosierampeln soll die Region zudem auf der Landesstraße B171 vom Verkehr, der nach Norden unterwegs ist, entlastet werden. Für den Ortsteil Zell soll zudem die Aktivierung der bereits bestehenden Dosierampel an der B171 für Verkehr aus Richtung Deutschland für Entlastung sorgen.
Zur Entlastung des Bereichs Untere Schranne bei Kufstein setzt die Landesregierung ebenfalls auf Dosierampeln, die immer nur eine bestimmte Anzahl an Verkehrsmitteln passieren lässt. So gibt es bei Niederndorf und bei Ebbs zwei derartige Ampelanlagen, die bei Bedarf eingeschaltet werden sollen, zudem eine dritte Ampel an der B175, die den Verkehr aus Richtung Kufstein kommend dosieren soll.