Rosenheim – Die Absolventen der FOS/BOS Rosenheim feierten jetzt mit der feierlichen Verleihung der Zeugnisse den Höhepunkt ihrer schulischen Karriere. Dazu hatten sich Abiturienten, Ehrengäste, Angehörige, Lehrer und Freunde zu zwei Abschlussfeiern im Rosenheimer Ballhaus eingefunden.
Die Lehrkräfte Andrea Mayer und Susanne Braune führten als Moderatorinnen durch das Programm. Die musikalische Gestaltung des Abends reichte von einem Medley aus dem Musical „The Greatest Showman“ über selbstgeschriebene Lieder und Gstanzl bis zu einer Chor-Version von „Don’t Stop me Now“ von Queen. Selbstverständlich handelte es sich bei den Musikern ausschließlich um Schüler und Lehrer der FOS/BOS, die von Monika Hagitte und Dorotheé Till tatkräftig unterstützt wurden.
Schulleiter Dr. Marko Hunger konnte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, den stellvertretenden Landrat Dieter Kannengießer und die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner als Ehrengäste begrüßen und betonte die gute Zusammenarbeit der Schule mit Stadt und Landratsamt.
In seiner Rede beglückwünschte Hunger die Absolventen zu ihrem „verdienten und oft mit viel Disziplin erreichten Erfolg“ und zog Parallelen zwischen den Anstrengungen in Schule und Beruf mit dem konfuzianischen Ausspruch, dass auch der längste Weg mit dem ersten Schritt beginne.
Unendliche Möglichkeiten
Dieser stelle jedoch in Zeiten nahezu unendlicher beruflicher Möglichkeiten für immer mehr junge Menschen eine große Hürde dar. Um nicht von der Überforderung durch ein Überangebot, dem sogenannten „Overchoice-Effekt“, gelähmt zu werden, empfehle es sich, Karriereentscheidungen zu fällen, die sowohl faktenzentriert seien, als auch ein gewisses Maß an Bauchgefühl zuließen.
Die Schülersprecherin verglich in ihrer Rede das Schulleben mit der Welt des Films und des Theaters, in dem nur dann ein Meisterwerk entstehen könne, wenn alle Beteiligten wie Regisseur, Haupt- und Nebendarsteller, Techniker, Ausstatter ihren Aufgaben gerecht würden.
Es folgte die Ehrung der Besten jedes Jahrgangs. Dazu wurden die 23 Schüler, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreichen konnten, der Reihe nach auf die Bühne gebeten. Abschließend fand die Verleihung der Zeugnisse im Gewölbe und im Ballsaal statt. Hier erhielten alle Absolventen noch einmal die Möglichkeit, sich von ihren Klassenleitern und Fachlehrern persönlich beglückwünschen zu lassen.