Wasserburg/Landkreis – Mit Beginn der Pilzsaison warnen die Wasserburger Johanniter Sammler aus der Region, Vorsicht bei der Auswahl walten zu lassen. Denn der Verzehr eines giftigen Pilzes könne folgenschwer sein, wie die Hilfsorganisation mitteilt.
„Typische Symptome, die auch erst Stunden oder sogar Tage nach der Mahlzeit auftreten können, sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüche oder eine Gelbfärbung der Haut“, erklärt Thomas Fuchs, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Wasserburg, welche körperliche Anzeichen giftige Pilze hervorrufen können. „Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte man sofort den Rettungsdienst rufen sowie alle Pilzreste und gegebenenfalls Erbrochenes aufbewahren“, empfiehlt der Experte. Ärzte können so die Art des Giftes feststellen lassen und die geeigneten Gegenmaßnahmen einleiten.
Von Eigenbehandlungen raten die Johanniter dringend ab. Es gäbe keine Hausmittel gegen Pilzvergiftung, die ohne ärztlichen Rat eingesetzt werden sollten. Erbrechen sollte nicht aktiv herbeigeführt werden. Fuchs‘ Tipp: „Ruhe bewahren und unter der Notrufnummer 112 professionelle Hilfe rufen.“