Prien – Bestes Chiemseewetter herrschte, als die Gewinner der OVB-Abocard-Aktion mit dem Wikingerschiff Freya in See stachen. Es war nicht nur eine sonnige, sondern vor allem auch eine abwechslungsreiche und informative Fahrt.
Kurz nach dem Ablegen erklärte Christine Prediger Details über das Wikingerschiff und erzählte wissenswerte Geschichten über den Chiemsee und die Inseln. „Obwohl wir aus der Gegend sind und unsere Heimat gut kennen, haben wir doch wieder etwas Neues erfahren“, so OVB-Leserin Marion Maurer. Sie und ihr Mann Peter haben das Schiff schon bewundert, als es 2016 zur Wikinger-Ausstellung vor dem Lokschuppen stand. Dass die Freya nun auf dem Chiemsee unterwegs ist, finden sie toll.
Wassertiefe per Senkblei ermittelt
An der Südseite der Herreninsel in der Nähe der Kammerhäuser-Untiefen zeigte Bootsmann Peter Aicher den Kindern, wie man einst mit einfachen Mitteln die Wassertiefe mit einem Senkblei feststellen konnte. Die Kinder konnten das auch selber ausprobieren und besonderen Spaß machte es ihnen, als sie mit einer „Pütz“ aus Leder, einer Art Eimer, zur Erfrischung und Abkühlung Wasser aus dem See schöpfen durften.
Dann hieß es „Motor aus und ran an die Riemen!“. Wie das gemeinsame Rudern funktioniert, erklärte Schiffsführer Wolfgang Nöbauer. Die Gäste hatten großen Spaß und waren doch erstaunt, wie leicht das 17 Meter lange Schiff auch mit wenigen Ruderern bewegt werden kann. „Wenn die Wikinger früher die Segel einholten und das Schiff ruderten, war dies das Zeichen, dass sie anlanden und sich für einen Überfall bereit machen“, erklärte Christine Prediger.
Da die Freya aber nicht der Nachbau eines Kriegs-, sondern eines Handelsschiffes ist, holten die Passagiere die Ruder wieder ein und genossen die weitere Fahrt, vorbei an Kraut- und Fraueninsel zurück in den Heimathafen am Schraml-Bad.