München/Söchtenau – Die Hoffnung auf ein neues Zuhause für die Gelbe Anakonda Ambrosius hat sich zerschlagen. „Der Funke bei den Interessenten ist leider nicht übergesprungen“, sagte Sabine Öfner, Fachtierärztin in der Reptilienauffangstation München, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Die Betreiber eines Reptilienzoos in Thüringen waren am Mittwoch extra nach München gekommen, um die Gelbe Anakonda persönlich kennenzulernen und vielleicht in ihre Einrichtung zu holen.
Im Sommer 2016 hatte die Schlange (wir berichteten) die Region Rosenheim in Atem gehalten, nachdem sie am Siferlinger Weiher aufgetaucht und für ein zweiwöchiges Badeverbot gesorgt hatte. Zwei Schlangenfreunde aus München fingen die ausgesetzte oder ausgebüxte Anakonda letztlich ein.
Seitdem lebt Ambrosius in der Reptilienauffangstation in München. „Hier geht es ihm sehr gut“, sagt die Tierärztin, auch wenn die Schlange demnächst wohl in ein größeres Terrarium umziehen wird. Öfner: „Ambrosius ist nämlich deutlich gewachsen. mw