Karolinenfelder und Dreder Musi – die Rolling Stones der Wiesn

von Redaktion

Sie kriegen keine „Säddisfäktschn“, sie können es einfach nicht bleiben lassen: Soeben waren die Rolling Stones, gegründet 1962, wieder einmal auf großer US-Tournee. Aber Dauerbrenner gibt es auch auf der Wiesn: Die Dreder Musi spielt dort schon seit 1950 im Flötzinger-Festzelt auf, die Karolinenfelder Blasmusik seit 1968 in der Auerbräu-Festhalle. Und wie die Dino-Rocker haben sie längst ihre eingefleischten Fans (links). 16 Konzerte am Stück, täglich acht Stunden, fast 130 Stunden insgesamt: Dreder Musi und Karolinenfelder legen derzeit wieder einen bemerkenswerten Musik-Marathon hin. Sie sind die Stimmungsmacher auf dem Herbstfest, wenn sie an Tagen wie diesen in der Schickeria „an Subbaschdar schpuin“ und dabei stets Rosis Nummer haben, wenn sie atemlos durch die Nacht tanzen mit Cordula Grün, auf der Straße zur Hölle mit dem Bob „vo daham füa imma fuat“ fahren oder über den Wolken wie ein Flieger fliegen und die Sterne taufen auf den Namen der Liebsten. Unter anderem gibt dabei Lisa Mayr aus Altbabensham (rechts) als Rockröhre wieder alles. Kein Wunder also, dass die Rolling Stones pünktlich zum Herbstfest-Start mit dem letzten Konzert in Miami ihre Tournee beendet haben. Sicher wollten sie terminliche Überschneidungen mit dem Herbstfest vermeiden. Mick Jagger und Keith Richards haben also jetzt frei. Ob sich Gitarrist Keith vielleicht mal blicken lässt in Rosenheim? Sicher nicht. Seit 2010 ist die Wiesn ja rauchfrei – you can‘t always get what you want. Fotos Stuffer

Artikel 1 von 11